Künstliche Befruchtung

Eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung darf nur mit der Zustimmung der Eheleute/ eingetragenen Partner oder Lebensgefährten durchgeführt werden.

Beratung durch einen Notar

Wenn die Eizellen oder die Samenzellen einer dritten Person verwendet werden sollen, müssen sich eingetragene Partner und Lebensgefährten vor der Durchführung einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung durch eine Notarin/einen Notar über die rechtlichen Folgen der Zustimmung zur Durchführung einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung beraten lassen.

Mit Lebensgefährten eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung durchführen möchten, ist unabhängig davon, ob eigen oder fremd Eizelle oder Samenzellen verwendet werden, die Beratung der Notar erforderlich.

Die Zustimmung beider Ehegatten, eingetragenen Partner oder Lebensgefährten darf zum Zeitpunkt des Einbringens von Samen, Eizellen oder entwicklungsfähigen Zellen in den Körper der Frau nicht älter als zwei Jahre sein.

Im Zuge der Besprechung/Verlesung der Zustimmungserklärung, wird auf Details zu Obsorge, Unterhalt, Widerruf und dergleichen mehr eingegangen.

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